Verwaltungsbezirk nutzt 30 Jahre alten Amiga

Der Grand Rapids Public School District nutzt seit rund 30 Jahren einen Amiga 2000 um die Heizanlagen und die Klimaanlagen von 19 Schulen zu steuern. Angeschafft wurde der Amiga um einen Computer zu ersetzen, der die Größe eines großen Kühlschranks besaß. Um mit dem Anlagen in 19 Gebäuden zu kommunizieren nutzt er Modem. Die Gebäude senden Reports über die Temperatur und den Status der Anlagen. Mit diesen Daten steuert der Amiga die Heizbrenner und Lüftungsventilatoren. Das Problem ist hierbei allerdings nicht nur das Alter der Hardware sondern auch die Tatsache das die Funkgeräte der Techniker die Netzverbindung des Amigas stören. Wenn eine Störung auftritt, müssen sämtliche Techniker ihre Funkgeräte für 15 bis 20 minuten ausschalten, damit das System wieder genutzt werden kann.

Die 30 Jahre Dienstzeit hat der Amiga auch nicht ganz unbeschadet überstanden. Monitor, Maus und Tastatur wurden in den letzten Jahren ersetzt und die Ersatzteile wurden hierfür über eBay beschafft. Programmiert wurde das System übrigens von einem damaligen High School Studenten, der auch der einzige ist, der weiß wie man bestimmte Fehler behebt.
Man hofft, das man den Amiga im Herbst in Rente schicken und ein modernes Umgebungskontrollsystem anschaffen kann. Allerdings wird es rund 1,5 bis 2 Mio US-Dollar kosten den Amiga zu ersetzen und daher wird der Amiga bis auf weiteres seinen Dienst verrichten.

via Neatorama

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